




Bushaltestelle/Bus:
An der Bushaltestelle oder im Bus kann der Langfinger leicht Ihr Portemonnaie entwenden, ohne dass Sie es bemerken. Verteilen Sie Ihr Fahrgeld deshalb in mehrere Taschen und verwahren Sie die Geldscheine in einem Brustbeutel unter Ihrer Kleidung. Dies ist besonders ratsam, wenn optimale Bedingungen für Langfinger herrschen (z. B. auf Kirmesplätzen, Flohmärkten, im Urlaub).
Auto:
Fahren Sie stets mit verriegelten Türen und Kofferraum. Lassen Sie grundsätzlich keine Sachen, insbesondere Wertsachen (Geldbörse oder ähnlich aussehende Behältnisse, Handtaschen, Jacken, Schlüsselbund, Fotoapparat, Camcorder, Notebook, Autoradio usw.) sichtbar im Auto liegen. Verdecken Sie diese auch nicht mit Hilfe einer Wolldecke oder einer Jacke. Dies kann schon Anreiz genug sein, mit Gewalt nachzusehen, was darunter liegt. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit grundsätzlich, irgendwelche Wertgegenstände im Auto aufzubewahren. Sollte sich dies dennoch nicht vermeiden lassen, verstauen Sie Ihre Wertsachen im Kofferraum oder im Handschuhfach. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle Fenster und Türen geschlossen haben, und schließen Sie Ihren Wagen stets ab.
Taschen / Handtaschen / Rucksäcke:
Bewahren Sie nach Möglichkeit keine Wertgegenstände in Ihrer Tasche auf. Beschränken Sie sich auf das absolut Notwendigste. Hängen Sie Ihre Tasche am besten über die Schulter mit der Verschlussseite zum Körper hin. Dies erschwert dem Taschendieb ein unbemerktes Öffnen. Vermeiden Sie das Mitführen von Rucksäcken mit Außentaschen. Diese laden die Langfinger geradezu dazu ein, im Gedränge die Taschen unbemerkt zu durchsuchen.
Grundsätzlich gilt die Regel:
Das Wichtigste möglichst dicht am Körper und mehrere Wertsachen verteilt mit sich führen, denn Taschendiebe suchen die Enge und nutzen besonders Menschenansammlungen, das Ein- und Aussteigen in öffentlichen Verkehrsmittel und den Körperkontakt auf Rolltreppen aus. Sie arbeiten oft in Gruppen, einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und der Dritte verschwindet damit. Der Erste rempelt das Opfer an oder verwickelt es mit fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch oder beschmutzt „versehentlich“ die Kleidung des Opfers, um so in Kontakt mit ihm zu treten.